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Strahlenschmutz

profil 27/08

Strahlenschmutz
Affäre. Eine angeblich gefälschte Studie über die Wirkung von Handystrahlen erschüttert die Wiener Medizinuniversität und liefert ein Sittenbild des AKH. profil dokumentiert den Fall.

Der Rektor der Wiener Medizinuniversität schweigt: Wolfgang Schütz will zur Affäre um die angebliche Fälschung einer Handystudie derzeit nicht Stellung nehmen. Alle Beteiligten belegte er mit Redeverbot gegenüber Journalisten. Doch Ende Mai hatte Schütz die Affäre selbst ins Rollen gebracht. „Frau K. hat sofort gestanden“, erklärte er gegenüber dem Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.
K. war Laborassistentin an der Klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin im Wiener AKH. Dort wurde in den Jahren 2000 bis 2004 unter der Leitung von Hugo Rüdiger, bis Ende des Vorjahres Chef der Arbeitsmedizin, ein Teil der EU-weiten Reflex-Studie durchgeführt. Das von der EU geförderte, 3,2 Millionen Euro teure Projekt sollte vor allem klären, ob Handystrahlen Auswirkungen auf menschliche Zellen haben oder nicht.

http://www.profil.at/articles/0826/560/210769.shtml


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