Mobilfunkmasten aus Kinderhand
14.05.2008
Ericsson bezog Mobilfunkmasten aus Kinderhand
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat Mobilfunkmasten vertrieben, die auch unter Einsatz von Kinderarbeit gefertigt wurde. Gegenüber der dänischen Tageszeitung 'Politiken' bestätigte das Unternehmen Informationen aus einem entsprechenden Dokumentarfilm.
Man habe die Geschäftsbeziehungen mit den fraglichen Zulieferern in Bangladesch beendet, so der Konzern, nachdem er mit den Berichten konfrontiert wurde. Das Management entschuldigte sich öffentlich. Ebenso der Telekommunikationskonzern Telenor, der Masten von den gleichen Zulieferern bezog.
In dem Dokumentarfilm "Et tårn af løfter" (Ein Turm aus Versprechungen) wurde aufgedeckt, dass Kinder in Bangladesch Teile für die Sendeanlagen Ericssons produzieren. Für ihre Arbeit in den Stahlwerken erhielten sie einen Tageslohn von rund einem Dollar. Elf Stunden täglich dauerte die Schicht.
http://winfuture.de/news,39445.html