Krebsgefahr in AKW-Nähe
07.12.2007
Studie zu Krebsgefahr in AKW-Nähe
Kleinkinder, die in der Nähe von Atomkratftwerken leben, erkranken einer neuen Studie zufolge häufiger an Leukämie.
Wie die „Süddeutsche Zeitung“ vom Samstag unter Berufung auf eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz berichtet, steigt die Zahl krebskranker Kinder, je näher ihr Wohnort an einem der 16 deutschen Reaktorstandorte liegt. Der Zusammenhang sei „statistisch signifikant“, zitierte das Blatt.
Forscher der Universität Mainz stellten dem Bericht zufolge fest, dass im Fünf-Kilometer-Umkreis der Reaktoren 37 Kinder neu an Leukämie erkrankt sind. Im statistischen Durchschnitt seien im Untersuchungszeitraum zwischen 1980 und 2003 aber lediglich 17 Fälle zu erwarten gewesen. Daher stünden 20 zusätzliche Leukämiefälle laut Analyse der Forscher im Zusammenhang damit, dass die Kinder so nah an den Kernkraftwerken wohnten.
http://www.focus.de/gesundheit/news/studie_aid_228718.html
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